YouTube? Gottlebe.
YouTube? Gottlebe. Der Business-Podcast von Nell & Lisa Gottlebe.
Hier sprechen die beiden Gründerinnen offen und ehrlich über ihre Reise mit YouTube: Wie sie ohne eigenes Gesicht vor die Kamera zu treten Millionen von Views erreicht, mehrere erfolgreiche Kanäle aufgebaut und ein wachsendes Unternehmen geschaffen haben.
In jeder Folge teilen Nell & Lisa ihre Erfahrungen, Learnings und auch die Herausforderungen, die sie auf ihrem Weg gemeistert haben. Ungeschönt, direkt und immer mit einem klaren Blick darauf, was wirklich funktioniert.
Ob du selbst YouTube starten möchtest, dich für unternehmerisches Denken interessierst oder einfach spannende Einblicke in die Gottlebe-Story hören willst, dieser Podcast liefert dir Inspiration, echte Insights und das nötige Mindset.
YouTube? Gottlebe.
Diese Methode skaliert alle unsere YouTube Channel (Gottlebe Domino Effekt)
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Was sorgt eigentlich dafür, dass manche YouTube Channel schnell wachsen und andere nicht? In dieser Folge geben wir Einblicke in die Strategien hinter dem Wachstum unserer Channels.
Die meisten kleinen YouTube-Channels scheitern nicht, weil ihr Content schlecht ist, sondern weil YouTube keine Ahnung hat, wem er deine Videos ausspielen soll und welche Zielgruppe die Zielgruppe ist, die sich wirklich für deine Videos interessiert. Und genau hier kommt unser Gottlebe Domino-Effekt ins Spiel, mit dem wir unsere gesichtslosen YouTube-Channel ein nach dem anderen wie am Fließband skalieren. Denn anstatt über 100 verschiedene Themen zu sprechen, bleibst du innerhalb einer Themenfamilie und so führt es dann eben dazu, dass ein Video das nächste mitzieht und wir bauen unsere Videos so auf, dass ungefähr die Zuschauer gleich sind, das Interesse gleich sind und das Watchverhalten dementsprechend gleich ist. Und so entsteht richtig, richtig Momentum bei YouTube und führt eben dazu, dass du eben planbar viral gehen kannst und dein Channel explodieren lassen kannst. Mein Name ist Lisa Gottlebe. Zusammen habe ich in den letzten Jahren mit meiner Geschäftspartnerin und Ehefrau über 10 gesichtslose YouTube-Channel aufgebaut, die uns jeden Monat fürslich bezahlen. Und falls du dir da noch ein weiteres Bild machen möchtest, kannst du auch gerne mal auf unsere Website vorbeischauen. Da zeigen wir eben in unsere Einnahmen der Channel hinein, das heißt in das Backend, Refreshen alles, sodass du sehen kannst, das ist unfälschbar und dass wir 100% wissen, wovon wir hier sprechen. Der Kern des Gottleber Domino-Effekts ist also, dass du quasi breit genug startest, sodass YouTube deine Zielgruppe einschätzen kann, aber spitz genug, sodass wenn ein Video abhebt, dass der gesamte Channel abhebt. Was bedeutet das? Das bedeutet nicht, wenn wir sagen, jetzt mal 10 Videos postest, dass alle 10 Videos viral gehen müssen. Nein, das bedeutet es nicht, aber dass mindestens zwei, drei Videos von diesen zehn Videos dann viral gehen und du weiter in diese Richtung gehst. Wie kannst du dir das jetzt vorstellen? Was du nicht machen solltest, ist, okay, ich veröffentliche ein Video über Ernährung, ich veröffentliche ein Video über Autos, ich veröffentliche ein Video über Geschichte, ich veröffentliche ein Video über Politik. Das ist das, was wir nicht tun wollen und das ist das, was wir aber immer wieder sehen. Das heißt, du legst deinen Channel von Anfang an so an, dass er Misserfolg haben wird zu 100% garantiert. Warum? Weil du eben deine Zielgruppe viel zu weit streust. Leute, die sich für Ernährung interessieren, sind nicht die Leute, die sich für Autos interessieren, sind nicht die Leute, die sich für Geschichte interessieren und so weiter. Das heißt, du brauchst eben einen klaren Avatar, der ähnlich genug ist, dass die Leute sich für alle deine Videos interessieren könnten. So. Und so geht es jetzt vor. Also, wir schauen als allererstes, in welche Nische möchten wir gehen. Sagen wir jetzt einfach mal ganz einfach Luxus. Okay, wir gehen in die Luxusnische. So. Jetzt kannst du aber nicht hingehen und sagen, okay, ich mach einmal ein Video über Luxusschmuck, einmal ein Video über Luxus von Royals, also zum Beispiel die englische Königsfamilie. Dann das nächste machst du dann über, okay, Luxus, Luxushäuser von Fußballspielern und als nächstes machst du vielleicht Luxusuhren und merkst du, wo da wieder das Problem liegt, okay, du bist jetzt innerhalb einer Nische, also innerhalb von Luxus, aber trotzdem bist du noch viel zu breit. Weil nur weil ich mich, sag ich mal, für Luxus ohne interessiere, heißt das nicht, dass ich mich für Häuser von Fußballspielern interessiere. Heißt das nicht, dass ich mich für Royals interessiere. Okay? Und das ist das, was wir eben den Gottlaber Domino-Effekt nennen und dementsprechend wirst du gleich auch verstehen, wie wir unsere Channel planbar skalieren. Wie gehen wir also vor? Wir sagen, okay, wir gehen in die Luxusnische. Und innerhalb dieser Luxusnische wählen wir dann eine Sache im Speziellen aus. Also entweder gehen wir zum Beispiel auf Luxushäuser von Fußballspielern oder wir gehen eben auf Luxusuhren, ja, zum Beispiel, das ist jetzt einfach nur ganz breit einmal so erklärt, damit du es verstehst. Wir sagen jetzt einfach, okay, wir gehen jetzt auf Luxusautos. Und wir veröffentlichen jetzt drei Videos über Lamborghini, drei Videos über Rolls-Royce, drei Videos über, sagen wir jetzt einfach mal Mercedes und das bewusst, ja. Weil Lamborghini und Rolls-Royce sind ja Hardcore-Luxus und Mercedes eher so, ja, kann man auch als Luxus betiteln, ist jetzt aber keine Hardcore-Luxus-Marke und dann nehmen wir einfach mal noch Ferrari dazu, okay? So, und wenn du dann diese Videos veröffentlicht hast, dann kannst du dir zu 90% sicher sein, eins davon, zwei davon oder drei davon werden viral gehen. Und welche werden das sein? Wahrscheinlich werden es die über Lamborgh sein, die über Rolls-Royce sein, die über Mercedes sein oder die über Ferrari sein oder ein Mix davon. Was bedeutet ein Mix davon? Zum Beispiel kann ein Video über Rolls Royce viral gehen, über Lamborghini viral gehen, über Ferrari viral gehen. Und wenn jetzt zum Beispiel die Videos über Lamborgh und Ferrari viral gehen, dann kannst du noch mehr sehen, wie deine Zielgruppe tickt. Ah, okay, sie interessieren sich also nicht nur für die italienische Luxusmarke Lamborghini im Speziellen, sondern eben auch für Ferrari. Und genauso kannst du es dann auch machen, wenn sie sich für Rolls-Royce interessieren, beziehungsweise wenn dann eben die Videos über Rolls-Royce viral gehen, dann kann es eben sein, okay, das ist nochmal eine andere Art von Luxusautos. Welche Luxusautos könnten sie dann noch mögen? Okay. Oder wenn eben alle drei viral gehen, dann heißt es, okay, sie mögen einfach Luxusautos im Speziellen. Wenn keins dieser Videos viral geht und das von Mercedes beispielsweise viral geht, dann heißt es, ah, okay, das sind Leute, die interessieren sich auch für Luxus, aber nicht Hardcore-Luxus im Sinne von etwas außerhal meiner Reichweite, also was ich mir nicht leisten kann. Also die meisten Menschen können sich eben kein Lamborghini, Ferrari, Rolls-Royce und so weiter leisten. Ja, was sie sich aber leisten können, sind eben zum Beispiel etwas teurere Mercedes. Und was könnte das dann zum Beispiel noch sein? Ah, okay, dann vielleicht noch BMW und so weiter. Und dann kannst du halt alle Modelle mal durchspielen von Mercedes, von BMW und Autos, die halt ähnlich sind, sich im ähnlichen Preissegment aufhalten. Ja, und das sagt dir dann eben auch was. Ah, okay, sie interessieren sich also nicht für Lamborghini und Co., sie interessieren sich aber für Mercedes, auch aber da in der High-Price-Klasse, sage ich jetzt mal, okay, welche Autos sind denn noch in der High-Price-Klasse? Und das ist eben das, was wir dann den Gottlebe-Domino-Effekt nennen, weil wir eben von Anfang an unseren Channel strategisch so ausrichten, dass mindestens zwei oder drei Videos viral gehen und wir damit eben unsere Channel-Richtung bekommen. Aber Vorsicht, dass wir eben nicht am Anfang so breit streuen, dass der Algorithmus komplett verwirrt ist, wem er unsere Videos ausspielen soll. Und das führt eben dann dazu, dass sich kein vernünftiger Channel-Avatar bildet und dementsprechend ist YouTube verwirrt und dementsprechend bekommen deine Videos keine Aufrufe. Und das ist eben das, was wir nicht wollen. Deswegen, wir bauen eben unseren Channel schon spitz. Sagen wir jetzt mal Luxus, dann noch spitzer, nehmen wir dann Luxusautos, so wie wir es jetzt gemacht haben. Und innerhalb dieser Themenfamilie bewegen wir uns dann. Aber wir sind eben immer noch, wie ich es gerade schon gesagt habe, innerhalb der gleichen Themenfamilie, sodass es sehr wahrscheinlich ist, dass sich eben Leute für diese Themen interessieren und auch da Obacht. Ganz wichtig für dich auch nochmal zu verstehen, es ist auch übrigens nicht unnatürlich, dass 20% deiner Videos für 80% deines Umsatzes verantwortlich sind. Das heißt, wir wollen keine hundertprozentige Trefferwahrscheinlichkeit jemals erreichen. Das ist ziemlich unrealistisch und dementsprechend musst du dann eben nur auf die 20% setzen, die dann tatsächlich deinen kompletten Channel tragen. Nachdem wir uns jetzt dafür entschieden haben, okay, wir gehen in Luxus, Luxusautos und dann schauen, welche Videos dort viral gegangen sind, schauen wir eben, okay, welche Videos sind da viral gegangen, was haben diese Videos miteinander gemeinsam und wie kann ich jetzt meinen Channel noch weiter zuspitzen, dass er noch mehr viral geht, ja, dass er ganz schnell in das YouTube-Partnerprogramm kommt. Das heißt eben, dass du dann dazu befähigt bist, mit YouTube Geld zu verdienen. Genau, das sind eben 1000 Subscriber und 4000 Stunden, die eben deine Videos geschaut werden müssen. Das hört sich jetzt beide selbst nach viel an, ist es aber tatsächlich überhaupt nicht. Unsere Teilnehmer erreichen das in der Regel nach 10 bis 30 Videos. Und du musst noch überlegen, die haben noch nie von dem Konzept YouTube gehört. Das heißt, wir mit unseren Channeln haben unter anderem auch schon unter 10 Videos unsere Channel monetized bekommen. Das heißt, dass wir eben ins YouTube-Partner gekommen sind, weil wir eben genau diese Methode, die wir dir gerade vorgestellt haben, komplett perfektioniert haben. Du bist dann also jetzt an der Stelle, dass du verstehst, wofür steht dein Channel, in welche Richtung möchte dein Channel. Wir sagen dazu auch gerne immer, folge dem Herzschlag deines Channels, mach nicht das, was du sehen möchtest, sondern mach das, was deine Zuschauer sehen möchten. Höre zu, was dein Channel dir sagt, wenn er in eine Richtung geht und widersetzt dich dem nicht und sagt dann, oh ja, ich wollte aber eigentlich Videos darüber machen. Der YouTube-Algorithmus zeigt dir ganz genau, wo deine Videos ausgespielt werden und dementsprechend kannst du eben dann davon noch mehr Videos machen. Und so ist, wie wir vorgehen und unsere Channel wie am Fließband immer und immer wieder hochziehen. Also vielleicht als Fazit kleine Creator verlieren nicht, weil sie schlechte Videos machen, sondern weil sie eben ihre Videos so breit platzieren, dass YouTube keine Ahnung hat, wer das Zuschauerprofil ist, keine Ahnung hat, wem man deine Videos ausspielen soll. YouTube liebt keine perfekten Creator, sondern vorhersehbare Zielgruppen. Und damit bis zum nächsten Mal.
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