YouTube? Gottlebe.
YouTube? Gottlebe. Der Business-Podcast von Nell & Lisa Gottlebe.
Hier sprechen die beiden Gründerinnen offen und ehrlich über ihre Reise mit YouTube: Wie sie ohne eigenes Gesicht vor die Kamera zu treten Millionen von Views erreicht, mehrere erfolgreiche Kanäle aufgebaut und ein wachsendes Unternehmen geschaffen haben.
In jeder Folge teilen Nell & Lisa ihre Erfahrungen, Learnings und auch die Herausforderungen, die sie auf ihrem Weg gemeistert haben. Ungeschönt, direkt und immer mit einem klaren Blick darauf, was wirklich funktioniert.
Ob du selbst YouTube starten möchtest, dich für unternehmerisches Denken interessierst oder einfach spannende Einblicke in die Gottlebe-Story hören willst, dieser Podcast liefert dir Inspiration, echte Insights und das nötige Mindset.
YouTube? Gottlebe.
Warum wir heute komplett anders über Erfolg denken als vor 5 Jahren
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Stell dir vor, du verlierst morgen alles. Könntest du es wieder aufbauen? Ein Lottogewinner könnte es wahrscheinlich nicht. Wir schon. In 6 Jahren haben wir gelernt, dass Erfolg kein Zufall ist, sondern eine Strategie, die man immer wieder anwenden kann. In der aktuellen Podcast-Folge erfährst du, warum das ‚Wie‘ viel wichtiger ist als das ‚Wieviel‘ auf dem Konto.
So, da sind wir wieder. Heute sprechen wir darüber, warum wir heute komplett anders über Erfolg denken als noch vor fünf Jahren. Fünf Jahren sind tatsächlich eine lange Zeit, in der man sehr viel Erfahrung sammeln durfte. Und diese fünf geballten Jahre, die packen wir dir heute in unsere Podcast-Folge. Also spitz auf jeden Fall die Lauscher. Und ja, hi Nell erstmal. Hi Lisa. Und ja, dann lass uns doch mal direkt mit was ganz Kontroversem starten. Und zwar ein Lottogewinn macht dich nicht zum Millionär. Das ist etwas, was wir zum Beispiel damals nicht verstanden haben und was auch, glaube ich, jetzt erklärungsbedürftig ist. Also erstmal nochmal, also ein Millionen Lottogewinn macht dich nicht zum Millionär.
SPEAKER_01Genau. Hört sich jetzt erstmal komisch an, weil alle denken, ja, aber dann ist man doch Millionär. Aber man ist von außen übergestülpt worden mit, sagen wir mal, einer Million, aber man ist nicht innen drin ein Millionär und hat nicht die Entwicklung zu diesem Schritt genommen oder hat es nicht selber erreicht. Und das ist auch der Grund, warum ganz viele Lotto-Millionärsgewinner eben das ganze Geld verlieren, verprassen und die haben überhaupt gar kein Know-how, wie sie A, das Geld behalten und b, wieder erlangen könnten. Und das ist eine wahnsinnige Quintessenz aus diesen Jahren, die wir für unseren Erfolg gearbeitet haben. Wir haben jetzt diesen Erfolg und wir könnten ihn morgen sofort wiederholen und wir wissen auch, wie wir das behalten, das Geld oder den Erfolg, beides, und wie wir das noch vergrößern können. Und das ist bei einem Lottogewinner eben nicht der Fall.
SPEAKER_00Genau, also das, was wir halt verstanden haben, ist, dass, so wie Nell das gerade schon gesagt hat, also Erfolg kommt von innen und zeigt sich dann im Außen und nicht andersrum. Also wenn du sozusagen künstlich jemanden Geld überstülpst, eine Million gibst, dann haben die ganzen Prozesse innen nicht stattgefunden. Also die stattfinden müssen, damit man eben eine Person ist, die finanziellen Erfolg überhaupt erlangen kann, halten kann und auch ausweiten kann. Komplett.
SPEAKER_01Und das ist halt auch etwas, was wir vor fünf Jahren nicht wussten, dass man Erfolg atmet, dass man Erfolg, dass man der Erfolg selber ist. Man macht das ganz viel fest an einem finanziellen Punkt X oder an irgendwie einer Uhr im Auto, was weiß ich nicht, solche Dinge. Und Menschen, die wirklich erfolgreich sind, also dieser Kern des Erfolgs, der strahlt aus denen raus. Also ohne, dass das jetzt, also dass das die tollsten Menschen auf der Welt sind oder so, aber Erfolg kommt immer aus dir, du bist der Erfolg. Es ist egal, was für ein Geschäftsmodell du machst, es ist egal, wie du das geschafft hast, quasi, also alles natürlich in legalen Bereichen, aber der Erfolg ist man selbst und nicht die Millionen auf dem Konto oder das dicke Auto vor der Tür oder eben Glück, dass man eben im Lotto diese Unwahrscheinlichkeit erreicht, dass man da eben das Geld erlangt.
SPEAKER_00Ja, und dann, also wie wird man sozusagen zu einer Person, so wie Nell das beschreibt, dass man selbst der Erfolg ist, indem man halt tausendmal auf die Schnauze fliegt, indem man tausendmal, sorry für das Wort Scheiße frisst, indem man tausendmal Fehler gemacht hat, Misserfolge hatte und trotzdem dran geblieben ist. Weil man sagt ja auch irgendwie, ich weiß jetzt gerade nicht mehr, also ein Diamant wird geschliffen, wie geht nochmal dieses Sprichwort?
SPEAKER_01Entsteht unter Druck.
SPEAKER_00Und entsteht unter Druck. Und das ist beim Menschen genauso. Also der Mensch wird geschliffen nicht dann, wenn es ihm gut geht, wenn alles irgendwie, hey, alles super und klasse, sondern der wird dann geschliffen, wenn er unter Druck ist, also wenn er in schlechteren Situationen ist. Also schwere Zeiten formen starke Menschen, sagt man auch. Und da wird dann wirklich halt dein Charakter ausgebildet, also dass du halt resilient wirst, dass du in der Lage bist, Erfolg abzuwarten, dass du ja nicht sofort einknickst, dass du nicht sofort heulst, dass wenn irgendwelche Dinge schief laufen, dass du nicht sofort in Panik verfällst, sondern ich krieg das hin, dass man gar keine Verantwortung da übernimmt und nicht alle anderen blamed, quasi die Schuld gibt. Genau, also dass du quasi ganz viele Skills und Charaktereigenschaften entwickelst, um eben dann ja so einen Erfolg auch zu entwickeln, halten zu können, um dann eben auch eine Million Euro, Dollar, whatever, zu verdienen. Und da können wir dann auch direkt an etwas Schönes anknüpfen, und zwar Erfolg kann man nicht besitzen. Erfolg ist etwas, für das man jeden Tag wieder arbeiten muss. Also es kommt nicht irgendwann der Punkt und da haben wir uns ja als Beispiel genommen, Cristiano Ronaldo, weil das glaube ich echt ein Beispiel ist, was jeder versteht. Also der ist immer noch super erfolgreich in seinen ja jetzt echt sehr alten Jahren als Fußballer, also als Fußballer ist es halt alt, wenn man 40 ist, also müssen wir uns ja nichts vormachen und trotzdem bringt er halt noch stabil Leistungen. Und wie macht er das? Durch perfekte Ernährung, durch perfekten Sport. Also der ist in allen Bereichen, die halt wichtig sind, gibt er 100, 120 Prozent. So ohne Ausnahmen. Jeden Tag. Jeden Tag. Und deswegen ist er immer noch erfolgreich. Aber guck dir mal andere Spieler an, wie zum Beispiel, ich weiß jetzt nicht, wenn du dich mit Fußball auskennst, Wayne Rooney, das ist, glaube ich, so ein englischer Fußballer gewesen. Also der ist auch voll auf den Schlagzeilen, der ist super übergewichtig, der sieht super alt aus und der ist genauso alt wie Ronaldo. Und der war auch mal erfolgreich, der Wayne Rooney, der ist es aber nicht mehr. Also zumindest im Fußball, ich weiß nicht, ob er noch irgendwas anderes macht. Und warum? Weil er halt aufgehört hat, für den Erfolg zu kämpfen. Also nur das, was ich jetzt äußerlich sehen kann, ja, in Bezug auf Fußball. Ich weiß nicht, was er sonst noch macht. Und es kommt nicht der Punkt, an dem du sagst, so jetzt bin ich fertig. Sondern du musst halt immer wieder jeden Tag dich dafür entscheiden und Gas geben, rausgehen und ja, für deinen Erfolg kämpfen.
SPEAKER_01Ja, oder das ist halt auch etwas, also kämpfen hört sich jetzt so einen Tacken negativ an. Also das ist ja auch etwas, was unheimlich Spaß und Erfüllung bringt. Also das möchte ich halt auch betonen. Also tatsächlich vor fünf Jahren, wenn mich da jemand gefragt hätte, dann hätte ich das wirklich klar definiert. Also ich habe so viel Geld, dass ich und meine Familie uns nicht mehr Sorgen machen müssen. Vielleicht habe ich ein schönes Haus oder irgendwas. Und ich hätte es ganz klar an solchen Sachen festgemacht, plus eben diese, für mich war das immer entscheidend, dass ich frei bin und selbst bestimmen kann. Und jetzt an dem Punkt, wo wir ganz, ganz viel schon erreicht haben, haben wir uns so verändert durch diesen Weg, den wir gegangen sind, dass wir solche Dinge, und das fragen uns immer ganz viele Leute auch sehr kritisch, ja, wenn ihr doch so erfolgreich seid, warum arbeitet ihr denn noch und liegt nicht irgendwo am Strand mit einer Kokosnuss oder seid in Rente in so in Anführungsstrichen? Und das ist also nichts könnte uninteressanter sein für Lisa und mich als so ein klassisches, ich habe Erfolg und jetzt irgendwie liege ich irgendwo auf der Liege rum und werde braun. Und auch das ist etwas, was, glaube ich, für mich etwas stark zu tun hat mit dem Menschen, den ich geworden bin. Also ich war über 40 Jahre ein ganz normales Mitglied der Gesellschaft. Ich war ja auch nicht unglücklich und nicht unerfolgreich, aber das, was ich mir irgendwie immer so vorgestellt habe und nicht richtig greifen konnte, war etwas, das würde ich jetzt als Erfolg haben, ein Unternehmen haben, eine Freiheit haben, ganz selbstbestimmt zu sein. So hätte ich das definiert. Und ich hätte nie gedacht, dass also 0,0 Äußerlichkeiten oder 0,0 Besitz diesen Erfolg jetzt für mich ausmachen, sondern dass das einfach etwas ist, wo ich, wo ich jetzt sitze oder oft mit Lisa und wir uns angucken und sagen, irgendwie das gibt es doch gar nicht. Also dass man sich selber die Chance gegeben hat, sich noch weiterzuentwickeln, zu lernen, aus der Komfortzone rauszukommen, vielleicht auch immer wieder, auch Fehler zu machen und sich nicht über die Fehler zu ärgern, sondern über die Fehler zu freuen, dass man dadurch, dass man anfängt, sich zu bewegen, mit ganz, ganz tollen Menschen in Kontakt gekommen ist und einfach als Mensch noch so gewachsen ist, wie ich das nur in dem Erwachsenwerden, in dem Großwerden gekannt habe. Und dass ich mir diese Chance gegeben habe, ist für mich der größte Erfolg. Und ja, dass man dann auch das genutzt hat und durchgezogen hat und eben nicht so eine Mimimaus war, das ist natürlich etwas, was mich auch mit Stolz erfüllt. Aber das hätte ich vor fünf Jahren niemals als Erfolg definiert oder auch als Erfolg für mich definiert.
SPEAKER_00Ich hätte auch zum Beispiel immer gedacht, ja, weiß ich nicht, also wenn eine Person XY jetzt X viel Geld verdient, dann muss sie ja ein Haus besitzen. Dann muss sie ja jetzt auch ein Auto kaufen und so. Und darüber denke ich jetzt komplett anders. Also, Anelle und ich, wir haben zum Beispiel kein Auto, weil wir halt kein Auto brauchen. Und früher hätte ich dann gedacht, ja, hä, aber guck mal, die verdienen doch X Geld. Also, warum haben die denn kein Auto? Ja, weil wir keins brauchen. So, und also diesen Switch hinzubekommen im Kopf, und also dich auch da von gesellschaftlichen Rollenbildern zu lösen und halt nicht irgendwie eine Person, die jetzt X Geld verdient, die muss nicht das und das machen, um erfolgreich zu sein.
SPEAKER_01Man ist nicht mehr, du sagst doch immer, man ist nicht mehr Konsument, sondern Produzent. Also diese Veränderung in einem selbst, die dann ja der Erfolg ist und denen den Erfolg ausmacht, finde ich absolut erstaunlich. Nell hat jetzt gerade geguckt, ob wir Mikrofon haben. Ja, ich hatte kurz schon Angst. Richtig erfolgreich hier, dass sie nicht mal so ein Mikrofon irgendwie anlassen kann. Ja. Ja, aber das ist eben auch das. Also wir, also man, also wenn wir uns vor fünf Jahren wahrscheinlich hingestellt hätten, hätten wir uns wahrscheinlich sehr diktieren lassen, was Erfolg für Menschen ausmacht. Quasi ein dickes Auto, irgendwelchen Schmuck, was weiß ich nicht, ein dickes Haus, irgendwelche so klassischen Sachen. Und über den Weg, den wir gegangen sind zum Erfolg, sind uns diese Sachen so ganz, ganz unwichtig geworden. Und das ist einfach, das hätte ich nicht kommen sehen. Also nicht, dass wir jetzt materielle Menschen gewesen wären oder uns hingestellt hätten und gesagt hätten, oh, wir machen jetzt ein Business, weil wir wollen jetzt irgendwie ein Auto haben. Aber ich habe das nicht greifen können, also überhaupt nicht, weder intellektuell noch emotional, was es wirklich bedeutet, dann diesen Erfolg zu haben, einfach dieser Mensch zu sein. Und das ist für mich die krasseste Entwicklung. Und das ist auch wirklich etwas, was, also nicht wie Tag und Nacht, man hat ja noch die gleichen Werte und alles.
SPEAKER_00Aber ich glaube, was ich jetzt auch noch dazu sagen will, ist, also, dass du jetzt nicht denkst, irgendwie, dass wir materielle Dinge verteufeln, weil das ist nicht so. Also ich liebe Autos, ich liebe Schmuck, also ich liebe alles, was glitzert, ich liebe auch Häuser, ich liebe alles. So, ich liebe Luxus einfach. Also total. Aber ich hole mir das halt, wenn ich das brauche oder wenn ich sage, ich habe Bock darauf und nicht, dass jemand außen, also mir von außen oktuiert, dass er sagt, du verdienst jetzt X und jetzt brauchst du das, um ein erfolgreicher Mensch zu sein. Weil dieses Spiel spiele ich nicht mit. Oder zum Beispiel irgendwie, ja, du hast ja nur einen Porsche, warum hast du nicht zwei? Warum hast du nicht noch ein Lamborghini? Also wofür hat man eigentlich früher gestartet? Also die meisten starten für Freiheit, für ihre Familie, dass sie mehr Zeit mit ihrer Familie haben und das war's. So, hast du das erreicht? Ja, super. Also Kongrets. Und also ganz viele verlieren sich in diesem Spiel und verstehen selber gar nicht mehr, also warum die jetzt so getrieben sind, warum die jetzt auf einmal fünf Autos vor der Tür stehen haben, wo du ja nur eins fahren kannst. Ich glaube, da muss man halt so ein bisschen für sich aufpassen. Und also was ich auch nochmal klarstellen will, also nur weil wir jetzt gerade kein Auto brauchen, heißt das jetzt nicht, dass ich mir nicht irgendwann auch ein geiles Auto kaufen würde. Also das ist mir schon wichtig, dass man das halt versteht.
SPEAKER_01Aber halt, wenn du es brauchst, ja, genau, und wenn ich Bock drauf habe.
SPEAKER_00Also das ist der Unterschied, weil ganz viele Menschen haben dann halt bestimmte Erwartungen an dich. Also wie zum Beispiel, was du gerade gesagt hast, ja, ihr verdient doch jetzt voll viel, warum arbeitet ihr denn noch? Warum geht ihr denn nicht auf die Malediven? Ja, weil ich einfach Bock habe zu arbeiten. Weil es mir Spaß macht, weil es mich erfüllt. Warum soll ich, also wir sind keine Menschen, irgendwie, es gibt dieses Sprichwort, ein Pferd springt nicht höher, als es muss. Ich hasse Menschen, die so sind. Ich gebe immer 120 Prozent. So und ich erwarte das auch von Menschen, mit denen ich arbeite, dass sie 120 Prozent geben. Und jetzt weiß ich nicht mehr, wie ich da nochmal hingekommen bin.
SPEAKER_01Ich habe auch ganz fasziniert zugehört und nicht jetzt aufgepasst, wie du dahin hast. Ja, egal. Ja. Auch etwas, was ich nicht wusste über Erfolg vor fünf Jahren, ist, dass eben dranbleiben, am Ball bleiben, einfach wie so ein Terrier sich verbeißen in diesen Weg, dass das Talent schlägt oder Erfindung schlägt, dass einfach Erfolg ein Ergebnis ist aus kontinuierlicher, ehrlicher und hartnäckiger Arbeit. Und da habe ich auch mir wahrscheinlich gedacht, bevor wir diesen Weg eingeschlagen haben, dass Erfolg ganz viel mit Intellekt oder mit einer außergewöhnlichen Fähigkeit zusammenhängt, was für mich das aber überhaupt nicht ist.
SPEAKER_00Ja, total. Wir haben auch zum Beispiel schon selber ganz viele Teilnehmer auf unserer Mentoringreise begleitet, bei denen jetzt der Erfolg vielleicht auch nicht so im Lebenslauf stand, so wie man es so schön sagt, und die dann auch Leute schlagen, die halt vielleicht schon mehr Erfahrung haben oder auch schon ein anderes Business gestartet haben. Einfach weil die also komplett dranbleiben und sich einfach festbeißen. Und also das war etwas, was ich damals auch nicht wusste. Also ich dachte halt irgendwie auch, keine Ahnung, ja, finanziell reich oder erfolgreiche Menschen. Also ich hatte nie so verstanden, dass man sich von null hocharbeiten kann zum Millionär. Also das war mir nicht klar, dass das geht. Also ich habe halt gedacht, die haben irgendwie geerbt oder keine Ahnung, oder die hatten reiche Eltern oder was auch immer, Vitamin B, aber ich habe jetzt nicht verstanden, dass man aus eigener Kraft in der Lage ist, also sich sowas erarbeiten zu können. Also dass diese Verbindung hat in meinem Gehirn nicht existiert. Ja.
SPEAKER_01Was ich tatsächlich auch nicht gedacht hätte, und das will ich jetzt nur kurz anreißen, das soll auch kein Beschweren sein oder ähnliches, das ist einfach nur eine Feststellung. Ich hätte nicht gedacht, dass die Menschen sich nicht mit einem freuen oder einfach positiv sind. Also was wir schon festgestellt haben, obwohl wir ja, mein Gott, also wir sind ja ganz normale Leute, aber.
SPEAKER_00Die sind ja auch super bescheiden.
SPEAKER_01Warum hast du jetzt, wenn ich sage, wir sind super bescheiden? Nein, weil ich so, das ist so. Nein, weil ich, also das ist sowas, das würde ich jetzt, also das hätte ich jetzt nicht über mich gesagt, einfach weil ich sowas nicht über mich sage.
SPEAKER_00Im Englischen sagt man das halt irgendwie, also the more oder je erfolgreicher ich werde, desto mehr humble werde ich. Also humble sagt man über sich selbst. Also das macht man im Englischen und das stimmt, im Deutschen macht man das nicht, da sagt man nicht, bin bescheiden, aber ich wollte jetzt nicht sagen, also wir sind super humble, weil dann hätten Leute vielleicht gedacht, hey, was heißt bedeutet Humble?
SPEAKER_01Ich verstehe, was du meinst und du bist du bist das auch. Du bist humble. Du bist auch humble. Dankeschön. Jetzt hast du mich aber wirklich auch rausgebracht. Oh, sorry. Achso, und aber das ist.
SPEAKER_00Du musst ein bisschen unter Druck setzen. Mal gucken, wie du in Drucksituationen so reagierst.
SPEAKER_01Ja, brillant, wie immer. Es geht darum, dass ich gedacht hätte, man würde mehr auf Positivität und auf sich für uns freuen, stoßen tatsächlich. Das hatte ich jetzt tatsächlich ein bisschen unterschätzt, wie wenig das bei den Menschen tatsächlich der Fall ist. Aber das sollte es, also das wollte ich nur mal erwähnen, ohne dass wir das jetzt ausführen müssen.
SPEAKER_00Ich gehe da schon ganz gerne drauf ein. Ich finde zum Beispiel, dass also Menschen, die auch, sage ich jetzt mal, sich auch ein Online-Business aufbauen und die sich auch mehr von ihrem Leben wünschen, also ohne Wertung, also sagen wir jetzt mal, denen das halt nicht reicht, von neun bis fünf zur Arbeit zu gehen, sondern die halt selbstbestimmt leben wollen, die halt nicht auf jede Rechnung gucken wollen, also halt mehr Geld als genug zur Verfügung haben, bei denen ist das sticht bei denen kommt das sehr positiv an. Also wenn man selber eben solche Wünsche hat, wird das sehr positiv gesehen. Also wo ich das sehr oft sehr negativ sehe, ist halt bei Menschen, die halt nichts tun wollen im Leben und die sich angegriffen fühlen. Also die fühlen sich angegriffen von meiner Existenz, obwohl ich gar nichts mache. Und ich glaube, dass man da halt, also dass Menschen den Hass, den die dann, sag ich mal, gegen dich oder auch gegen mich schüren, der gilt eigentlich denen selbst. So, weil kein erfolgreicher Mensch geht hin zum Menschen und sagt irgendwie, was bist du denn für einer? Was hast du denn jetzt da gemacht, sondern man feiert sich gegenseitig. Das sind immer, also Hass oder Unmut, Missgunst, das kommt immer von unten. Und unten auch nicht wertend gemein, sondern unten im Sinne von Menschen, die selber nichts aus ihrem Leben machen möchten und die aber vielleicht ganz tief in sich drin wissen, ich könnte eigentlich mehr, ich wäre eigentlich auch zu mehr bestimmt und dann das sozusagen kompensieren, indem sie halt einfach auf andere Menschen losschießen, anstatt halt einfach zu gucken, hey, wie kann ich denn selber was ändern und kann ich nicht diese Energie, die ich jetzt in Negativität stecke, um andere Menschen runterzumachen, zu hassen? Wie kann ich das in positive Energie stecken und gucken, ja, jetzt wird Nelly auch noch angerufen, was ich für mein Leben machen kann.
SPEAKER_01Ja, finde ich einen schönen Abschluss, Lisa, tatsächlich. Und dann würde ich sagen, danke fürs Zuhören. Wir hören uns nächste Woche wieder. Ciao, ciao.
Podcasts we love
Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.