YouTube? Gottlebe.

Was wir heute tun würden, wenn wir nochmal bei null anfangen müssten

Lisa & Nell Season 1 Episode 13

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 24:22

Vom ersten Euro bis zum 7-stelligen Business: In den letzten 6 Jahren haben wir alles erlebt. Aber der Erfolg kam nicht über Nacht, er kam durch Fehler. In diesem Video teilen wir die größten Fails unserer Reise, damit DU sie nicht machen musst. Denn am Ende lernt man nur aus Fehlern. 

SPEAKER_02

So, heute sprechen wir darüber, was wir heute tun würden, wenn wir nochmal bei null anfangen müssten. Und das ist so eine geile Folge, weil Nell und ich, wir haben uns in den letzten fünf, mittlerweile sechs Jahren ein Online-Business aufgebaut, was uns sechs bis siebenstellige Einnahmen pro Jahr einbringt mit unserem YouTube-Channel, in dem wir nicht mal zu sehen sind. Und jetzt darfst du uns dabei zuhören, wie wir nochmal von null runterbrechen, was wir tun würden. Die ganzen Fehler, die wir begangen haben, dass du die nicht wiederholen musst. Und ja, darüber wollen wir heute sprechen. Und ja, vielleicht erstmal Hi Nell. Hi Elisa, richtig, richtig spannend.

SPEAKER_01

Ich bin jetzt hier richtig energetisch reingeschlossen. Ja, freue ich mich auch, dass wir jetzt darüber reden, weil das echt ein sehr spannender Ansatz ist. Und ja, ich glaube, dass das Erste, was ich persönlich anders machen würde oder wie ich nochmal neu starten würde, jetzt auch mit dem ganzen Wissen, was wir uns über die Jahre angeeignet haben, ist dieses klassische Kaputtdenken. Das sieht man wirklich ganz oft und ich war wirklich die erste in der Schlange, die sich da in Anführungsstrichen schuldig gemacht hat. Also ich war so eine klassische irgendwie, oh Gott, wie geht das denn dann mit den Steuern? Und was für eine Firma muss ich denn da gründen? Hat das irgendwelche rechtlichen Folgen für mich oder irgendwelche Haftungssachen? Man hat einfach gar keinen Sinn verdient. Ja, genau. Und das ist dann so die Sache. Also ich habe mich da also wirklich komplett reingestürzt, dann aber auch mir gleichzeitig irgendwelche so Schranken aufgebaut, weil das ist ja unmöglich für mich zu regeln, das alles mit den Steuern etc. etc. Und das ist jetzt in der Perspektive von jetzt, wo man wirklich einfach umgesetzt hat und erfolgreich geworden ist, nicht sofort, einfach mit ganz viel Einsatz, ist das einfach so lustig, wie man sich einfach in Sachen fokussiert, anstatt umzusetzen da, also wo der Kasus Knaxus ist, nämlich also Geld verdienen oder nicht Geld verdienen, neben dem normalen 9 to 5, den man hat. Und jetzt Leute, wirklich, ja, also wir haben eine wunderbare Infrastruktur von Menschen, die lange Jahre gelernt und studiert haben, die einen beraten, zum Beispiel zu steuerrechtlichen Themen. Und die machen das auch gut, sodass man also auch nichts falsch macht. Aber das, was man als erstes dafür braucht, ist, dass man etwas umgesetzt hat und vielleicht schon ein bisschen Geld verdient hat. Also insofern, das wäre das Erste, wo ich komplett bei mir reingrätschen würde, dieser. Ich würde mir verbieten, solche dummen und unnützen Gedanken zu fahren und was weiß ich nicht.

SPEAKER_02

Solche Nachrichten bekomme ich auch voll oft bei Instagram irgendwie so, ja, aber da muss ich doch ein Gewerbe anmelden. Ja und? Also super. Also was ist jetzt schlimm daran? Also als wäre das jetzt irgendwie so ein Hindernis, keine Ahnung, als wäre jetzt irgendwie gleich der dritte Weltkrieg ausbrechen oder was weiß ich. Also es ist vollkommen crazy, was da für, ja was man sich für Schranken im Kopf aufbaut, die gar nicht da sind. Und ich glaube, dazu passt auch ganz gut, dass es nicht nur steuerlich-rechtliche Sachen betrifft, sondern dass man auch andere Sachen zerdenkt. Also zum Beispiel, ja, aber was, wenn das nicht klappt? Was ist, wenn ich mein ganzes Geld verliere? Was ist bla bla bla, was ist, wenn der und der mich sieht, was ist, wenn ich scheitere. Also man macht die ganze Zeit, was ist, was ist, was ist, wenn. Und 99% der Sachen, die du dir in deinem Kopf denkst, treten nicht ein. Ich glaube, es gibt sogar eine Studie dazu, aber keine Ahnung, weiß ich jetzt auch gerade nicht mehr, will ich jetzt auch nichts zitieren, aber also deine Sachen, die du dir in deinem Kopf denkst, diese ganzen Horrorszenarien, die treten nicht ein. Und ich würde es heute andersrum denken, irgendwie. Boah, wenn ich das mache, dann könnte ich das und das erreichen. Wenn ich das und das mache, dann könnte ich meinen 9-to-5-Job König. Also ich würde mich auf die positiven Sachen fokussieren und halt nicht auf die ganzen Dinge, die schief gehen könnten, die eh nicht schief gehen, also die nicht eintreten einfach.

SPEAKER_01

Total. Und das ist gleich ein ander wichtiger Punkt, den ich anders machen würde, wenn ich nochmal bei null anfangen müsste. Or wie in Anführungsstrichen toll man ist, dass man einfach viel positiver ist und nicht einfach aus einem unnötigen, sagen wir mal, Realismus sagt, ach ja, also das wahrscheinlich schaffe ich das eh nicht, ich versuche das jetzt mal, sondern das, was ich wirklich gelernt habe und was ich jetzt ja mitnehmen würde, wenn ich nochmal starten müsste, ist, dass dieser absolute Glaube an sich, dass diese Positivität, dass man schon riecht, spürt und fühlt, wie das ist, wenn man seine ersten 5000 Euro, sagen wir mal, mit YouTube verdient, dass dieses wirklich, dieses Manifestieren, dieses klare Denken genauso wird sein, einfach der absolute Beschleuniger ist dann zum tatsächlichen Erfolg. Und dass dieses, ja, was man meint, oh, ich bin halt realistisch oder irgendwie, keine Ahnung, das ist so hinderlich und das ist ein ganz klassisches, und es tut mir leid, es ist ein ganz klassisches 9-to-Five-Denken und erfolgreiche Menschen, egal ob die jetzt unternehmerisch erfolgreich sind oder künstlerisch oder im Sport oder was weiß ich nicht, die fokussieren sich nicht aufs Scheitern oder negative Dinge. Die fokussieren sich aufs Machen, aufs Tun und sie fühlen dann schon, wie das ist, wenn man den Erfolg hat.

SPEAKER_02

Also kann man ja zusammenfassen, dass wenn wir heute nochmal von null starten müssten, dass wir halt das Thema Mindset viel ernster nehmen. Also dass man mit Positivität rangeht und ja nicht in allem ja das Schlimmste befürchtet. Und ja, also das haben wir damals total unterschätzt. Also was das für eine, ja, wir haben immer gedacht, ja, das ist doch irgendwie so ein Hokusbruckus oder so.

SPEAKER_01

Ja, also ich viel stärker als du. Du bist da schon viel weiter gewesen, tatsächlich, als ich. Ich war echt da so ein klassischer Mensch, der da nicht so viel drauf gehalten hat.

SPEAKER_02

Ja, also Leute, wenn ihr das jetzt gerade hört, also wenn selbst ein Hell sich umdrehen konnte, dann kann ich dir mit Gewissheit sagen, du wirst es auch schaffen.

SPEAKER_01

Ja, und dann noch eine andere Sache, die da reinspielt, finde ich, Lisa. Dieses, und das ist etwas, das ist ja tatsächlich so ein bisschen was wie unser Motto. Auch man, oder ich habe immer dazu geneigt, dass ich, und das ist auch so ein bisschen das mit diesen Neujahrsvorsätzen gewesen, ich habe immer dieses fantastische Endprodukt gesehen. Ich kann meinen 9-to-5-Job kündigen, ich kann um die Welt reisen, ich kann alle schönen Hotels besuchen, die ich möchte. Und der Schritt einfach von meinem, ich war im 9 to 5 und ich, mein Rentenbescheid war fürchterlich, der war einfach viel zu groß. Und dabei ist das, diese Lücke einfach nicht einfach ein Riesenschritt oder etwas Unmenschliches, was man selbst gar nicht erreichen kann, sondern es sind unzählige, kleine, langweilige, leicht zu schaffende Schritte. Und das ist etwas, das ist, also das würde ich mir direkt irgendwo an den Spiegel pappen oder so. Jedes große Ergebnis ist nur die Folge von vielen kleinen Schritten.

SPEAKER_02

Ich erinnere mich zum Beispiel auch, also das ist auch richtig witzig, als wir damals gestartet haben, also wir haben ja mit Amazon FBA erst gestartet. Und also dazu vielleicht auch gleich nochmal was, also worauf oder was ich heute anders machen würde, wenn ich eben ja ein Business starten würde. Hätte ich das Wissen, was ich jetzt habe, damals gewusst, hätte ich Amazon FBA nicht gestartet, aber egal, dazu später oder dazu gleich. Weil eine Sache, die ist noch so witzig, da erinnere ich mich noch dran. Also ich habe damals, als wir dann halt mit Amazon FBA gestartet haben und dann haben wir auch so ein Mentoring uns gekauft. Und dann habe ich zu Nell gesagt, nee, wir haben ja jetzt so ein Mentoring gekauft, wir werden ja jetzt eh reich, jetzt kann ich mehr so ein Apple-Laptop kaufen auf Raten. Und du hast noch nichts geschafft, Lisa. Okay, du hast jetzt gerade ein Mentoring gekauft, was dir zeigen soll, wie du dir jetzt ein Business aufbaust. Das ist so ein bisschen wie, ja, ich habe ja jetzt ein Kilo abgenommen, jetzt kann ich ja wieder eine Schokolade essen. Also man denkt, dass man sich mit etwas belohnt, was aber gar keinen Sinn macht. Und also ich bin mir 100% sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die sowas jemals gedacht hat. Also jetzt habe ich ein Mentoring gemacht, also ich habe, oder jetzt habe ich ein Mentoring gekauft, jetzt kann ich ja erstmal eine Woche chillen, weil ich habe mich ja dafür entschieden, also da beizutreten. Nee, kannst du nicht, weil dann ändert sich nichts. Also alleine die Entscheidung, ein Unternehmen zu starten, machte ich nicht zum Unternehmer.

SPEAKER_01

Die Entscheidung, sich beim Fitnessstudio anzumelden, machte ich nicht gleich irgendwie Waschbettbrauch.

SPEAKER_02

Ja, genau, und das war, also das war bei mir so eine Verknüpfung damals. Da habe ich so gedacht, ja gut, ich habe mich ja jetzt dafür entschieden. Das ist ja zum Greifen nah. Das ist ja zum Greifen nah. So ist doch übermorgen sowas.

SPEAKER_01

Natürlich haben Unternehmer auch einen Apple-Laptop.

SPEAKER_02

Ja, und dann auch noch aufbraten, haben die den bestimmt auch gekauft. Ja, richtig lustig.

SPEAKER_01

Also Fokus auf das Wesentliche und einfach auf Umsetzung und nicht gleich irgendwie, ja, irgendwas.

SPEAKER_02

Ja, also ich glaube, das Verständnis zu haben, also es gibt ja einmal Instant Gratification und Delayed Gratification. Und instant gratification bedeutet, also, dass du halt schnell so ein Dopamin-Hit bekommst. Also wie zum Beispiel, wenn du scrollst, hast du den. Aber das ist ja nichts, also wirklich Nachhaltiges. Also wie zum Beispiel, ja, ich, keine Ahnung, ich mache jetzt wirklich so eine Abnehmreise und hab dann wirklich nach einem halben Jahr mein Wunschgewicht erreicht. So, das ist halt Delay Gratification. Also du hast etwas lange gemacht und dann bekommst du wirklich ein Ergebnis oder hast wirklich ein Ziel erreicht. Und dieses Instant Gratification, das existiert im Unternehmertum nicht. Oder halt, wenn du dir online jetzt was aufbaust mit YouTube, also es ist nicht so, ich habe jetzt die Entscheidung getroffen und morgen ist es soweit.

SPEAKER_01

Ich habe auch eine Woche lang irgendwie was gemacht. Das ist schön und der erste Schritt, aber das wird jetzt nicht den Hocherfolg gleich schon auslösen. Ja, genau. Tatsächlich. Du hast es schon so ein bisschen angesprochen, Lisa. Und das ist tatsächlich etwas, das würden wir nicht anders machen, weil wir das von Anfang an so gemacht haben. Lisa und ich haben von Anfang an verstanden, dass das Prinzip Mentoring, also von Menschen lernen, die fünf bis zehn oder 15 Schritte weiter sind als man selbst, also die schon das erreicht haben, was man gerne erreichen möchte. Dass man, wenn man von denen lernt, dass es etwas, dass es nicht besser und smarter geht. Und das würde ich jetzt wieder genauso machen, tatsächlich, wenn ich jetzt, also wenn ich das Geschäftsmodell selber noch nicht kennen würde. Aber das ist etwas tatsächlich, Lisa, da waren wir immer ganz offen für, schon ohne irgendwelche Erfahrung in diesen Sachen. Was ist für dich das Wichtigste daran, von Menschen zu lernen, die schon erfolgreich sind in den Dingen, die du möchtest?

SPEAKER_02

Ja, es ist halt die Abkürzung zum Erfolg. Also die Leute, die haben halt im besten Fall schon viel mehr gesehen, viel mehr Erfahrung, viel mehr Fehler gemacht als ich selbst. Und in anderen Bereichen ist das komischerweise auch total klar. Also wenn ich jetzt Maler und Lackierer werden möchte, dann gehe ich ja nicht hin und fange jetzt an, sondern ich mache halt eine Ausbildung. Genauso wenn ich Arzt werden möchte oder was auch immer. Also bei jeglichem Beruf ist es klar, dass ich eine Ausbildung brauche. Und in dem Sinne lernst du auch von Menschen, die schon wissen, was sie tun. Nur wenn es darum geht, sich ein Business aufzubauen, denken die Leute aus irgendeinem Grund auch immer, ich kann das alleine, ich brauche niemanden. Hä? Also das macht gar keinen Sinn. So gerade da brauchst du jemanden, der eben schon diese Schritte gegangen ist und der eben genau schon weiß, worauf zu achten ist.

SPEAKER_01

Und was auch eine Denkfalle ist, finde ich, ist dieses, dass also es ist für uns natürlich, in die Schule zu gehen, es ist natürlich, eine Berufsausbildung zu machen oder ein Studium. Und es ist für uns komplett natürlich, dass das Zeit braucht, dass das auch Geld kostet, kommt auch darauf an, auf was so eine Uni man ist oder wie auch immer, das kann ja mehr oder weniger Geld kosten, aber das ist auf jeden Fall klar. Und wenn man ein Mentoring macht, um sein Leben freier zu gestalten und da finanziell unabhängiger zu werden, in welcher Form auch immer man das dann im Leben dann umsetzt, ob man kündigt oder reist oder wie auch immer, dann ist das etwas A, was also schockierend ist, dass man da investieren muss, sowohl finanziell als auch zeitlich. Dann sind Menschen da, und das haben wir ja auch in den Mentorings erlebt, in denen wir selber sein durften, die einfach irgendwie, die waren zwei Wochen dabei und dann waren sie schon am Krake und ich habe keine Ergebnisse. Und dann denke ich mir immer, irgendwie, Karl-Heinz, setz dich mal hin und setz mal um einfach. Also das ist doch, du bist doch auch nicht Maler und Lackierer geworden in zwei Wochen. Einfach, das ist so eine Mentalität, die, also, also das ist wie so, als hätte man da Scheuklappen auf. Also überhaupt diese ganze Erwartung, wir haben laufen und sprechen gelernt, wir haben gelernt, mit Menschen zu interagieren, wir haben gelernt zu schreiben, zu lesen, was weiß ich nicht, alles, unser Beruf, den wir ausüben. Und das ist alles, dauert Jahre oder Monate oder wie auch immer. Und also wenn man dann etwas macht, und da ist ja, das ist ja jedem selber überlassen, ob der eben einfach sein Leben weiterlebt im 9-to-5 oder ob er irgendwie einen Weg findet, sich und seine Familie finanziell zu unterstützen. Und das ist dann etwas, wo überhaupt keine Toleranz ist für, oh, das dauert ein paar Monate, nee, dazu bin ich jetzt nicht bereit. Aber das war interessanterweise etwas, was wir nie hatten. Also wir waren nie irgendwelche Nörgler oder warum ist das jetzt noch nicht so weit? Wir haben immer ganz stark die Verantwortung bei uns selber gesucht. Wenn es eben noch nicht geklappt hat oder ein Geschäftsmodell, wie damals bei uns Amazon FBA eben nicht den gewünschten Erfolg hatte, also diesen Hocherfolg, den wir haben wollten, dann haben wir nicht irgendwie gesagt, ja, der ist schuld oder das Geschäftsmodell ist schuld, die Welt ist schuld, Jesus ist schuld, sondern wir haben geguckt, also was hätten wir besser machen können. Und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt.

SPEAKER_02

Ja, ich glaube auch, da hast du jetzt gerade einen guten Punkt angesprochen, was hätte ich besser machen können. Also wenn man nochmal von null anfangen müsste, also von Anfang an Selbstverantwortung to übernehmen, also to forstand, dass man für alle Entschuldigung, die man in the life trifft, selbstverantwortlich is, ob dann daraus was Gutes entsteht or how nothing. And all on the point where you just stay in defeat, vielleicht bist du nicht happy damit, where you just graduate stays, but you have to self eingebrocked that stays. And nurse when you that versus, versus controllieren kannst, dass du dich eben dahin bewegen kannst, wo du möchtest. But when you the negative side nimmst, then kannst du halt auch das positive not for dich nutzen. Also this is without 200% for us. And this is also with the listen for yet, yeah, is there nothing clear when I drank what we were as we then frontier gestarted. And then not one, which I've got so much teasered, also before we business entscheiden. Zweitens, erstmal, also wie viel Startkapital und welche Folgekosten entstehen auch? Weil das kann nämlich auch eine Falle sein, aber dazu gleich. Und zweitens, wie viel Profit kann ich damit machen? Also sind das 80%, 70%, weil mich, also natürlich ist das schön, wenn man Umsätze sieht, hey, wow, ich habe jetzt 100.000 Euro Umsatz gemacht im Monat, ja, aber wenn davon 5% hängen bleiben, ist das gar nicht mehr so cool. Und das ist halt etwas, was ich damals nicht wusste. Und genau, wie viel brauche ich vom Kuchen, um 5.000 bis 10.000 Euro zu verdienen?

SPEAKER_01

Ist die dritte Frage, die du dir stellen würdest.

SPEAKER_02

Genau. Und alle diese drei Fragen, ja, kannte ich halt damals nicht. Und deswegen haben wir uns dann in dem Sinne halt für ein Businessmodell entschieden, was halt A, also ein sehr, sehr großes Startkapital erfordert und auch eben auch viele Folgekosten, so wie ich das gerade schon kurz angeteasert habe. Was meine ich mit Folgekosten? Also wenn du im On.

SPEAKER_01

Bei Amazon damals, ja.

SPEAKER_02

Genau, wenn du im Online-Handel bist, dann musst du immer die Ware vorfinanzieren, die du einkaufst und dann verkaufen möchtest. Und das heißt, dass du schon wieder neue Ware kaufen musst, bevor du die andere überhaupt verkauft hast.

SPEAKER_01

Ja, man jongert ganz viel Geld ständig. Also sehr, sehr, sehr viel Geld.

SPEAKER_02

Ja, und das hat halt gar keinen Spaß gemacht. Und dann auch, wie hoch sind die Profitmargen? Also bei Amazon FBA ja so 15 Prozent oder so. Und also jetzt im Gegensatz dazu, jetzt mit YouTube sind die Profitmargen 80 bis 90 Prozent. Und das macht halt richtig Spaß, weil das meiste Geld, was du auch an Umsatz dann machst, das landet auch bei dir in der Tasche. Und dann zum Startkapital, also das ist halt auch super schmal bei YouTube. Also das Einzige, was du ja machen musst, ist, dass du halt Videos erstellen lässt von Freelancern aus dem Ausland und die sind halt super günstig. Also da kann man schon für ein Video, weiß ich nicht, mit 50 Euro kann man schon starten pro Video, für ein einziges Video. Und wenn ich da damals an unsere erste Amazon-Bestellung denke, also wie viel waren das? Keine Ahnung, 10.000 Euro oder so oder 15.000? Überlegt euch das mal. So 50 Euro für ein Video oder halt, also damit man überhaupt starten kann, 15.000 Euro, also das ist ja der Wahnsinn. Genau, und wie viel brauche ich vom Kuchen, um 5.000 bis 10.000 Dollar zu verdienen? Also ich habe das irgendwann mal ausgerechnet, ich weiß, es ist aber gerade nicht mehr aus dem Kopf. Es war irgendwas mit 0,001%, die man braucht, weil YouTube also so unglaublich viel an die Creator ausschüttet. Ich glaube, irgendwie, warte mal, lass mich mal eben nachgucken. Ich habe das gestern noch gesehen. 400 Milliarden oder so war das. Ja, 400 Milliarden in den letzten vier Jahren haben die meine ich ausgeschüttet. Eine Sekunde. Und das ist ja vollkommen crazy.

SPEAKER_01

Genau, und dann die Zahl, die dieser meinte, dieses 0,00 irgendwas, ist halt der Anteil.

SPEAKER_02

100 Milliarden Dollar in den letzten vier Jahren. Die haben mehr bezahlt an ihre Creator als alle anderen Social-Media-Plattformen zusammen.

SPEAKER_01

Ja, das ist stark. Und deshalb ist halt dieses Stück vom Kuchen, was wir brauchen, um einfach schon geile 5.000 bis 10.000 Euro pro Monat mit YouTube zu verdienen, einfach so minimü gering. Das ist wirklich sehr stark. Und ja, das Letzte quasi, was ich mich fragen würde, was ich also noch heute tun würde, wenn ich nochmal bei Null anfangen müsste, ich würde direkt mit YouTube starten. Also es gibt kein stärkeres Geschäftsmodell. Das ist wirklich nichts denkbar, was so knallt wie YouTube, wo man so Vorteile hat, so kleine Hürden um einzusteigen und dass man so stark nutzen kann für sich und ja seine Freiheit, wie auch immer die gestaltet ist. Deshalb, ich würde direkt wieder mit YouTube anfangen. Aus den Gründen, die Lisa auch genannt hat. Das ist also unglaublich kostenunintensiv. Also man hat quasi mit 400 Euro im Monat eine ganze Videoproduktion vom Team bezahlt, weitere versteckte Kosten oder irgendwas gibt es nicht. Wir können direkt umsetzen. Also wir müssen keine Werbung schalten, wir brauchen keine irgendwie Extra Tools oder Leute, die irgendwelche Waren kontrollieren. Also es geht, also man kann direkt umsetzen, man ist direkt am Puls dieses Geschäftsmodells. Und ja, wir wissen ja jetzt auch, dass die Gewinne, die man damit fahren kann, eben so hoch sind, anders als bei anderen Geschäftsmodellen zum Beispiel. Und was ganz Stark ist halt, wenn man YouTube einmal aufgebaut hat, verstanden hat, ist es unfassbar passiv. Also dass man sehr, sehr, sehr, sehr viel Zeit eben hat, also frei zum Gestalten und nicht im Business, um business fummeln muss oder tausend Bälle jonglieren muss.

SPEAKER_02

Ja, also das hört sich jetzt vielleicht, wenn du Nell jetzt zu reden hörst, hört sich das so jetzt total silly an. Hey, start YouTube and keine Ahnung was, aber das ist überhaupt gar nicht das, was wir sagen wollen. Also du hast ja gerade genau gesagt, also worauf musst du achten when du ein Business startest und du kannst das gerne mit allen anderen Geschäftsmodellen da draußen vergleichen. Und dann sprechen wir uns wieder. And that is halt einfach Fact. Warum is YouTube auch noch so stark? Wenn du ein Business startest, du hast keine Skills. Und das ist, also du hast keine Ahnung von Marketing, du hast keine Ahnung von Verkauf, du hast keine Ahnung von irgendwas, was wichtig ist, wenn du dir ein Online-Business aufbaust. Und das krasse ist, bei YouTube musst du dieses Wissen nicht haben, weil YouTube ist ja schon ein existentes Business, wo du dich einfach nur dranhängst. Also das heißt, du musst keine Verkaufsgespräche führen, du musst niemanden irgendwelche Produkte verkaufen und du hast nicht mal Kunden. Also es gibt kein anderes Geschäftsmodell, wo diese drei Sachen, also wo die nicht immer der Fall sind. Also bei Amazon hatten wir Kunden, an die haben wir verkauft. Das existiert bei YouTube nicht. Die Leute, die bezahlen nicht mal dafür, dass sie die Plattform benutzen. Das heißt, sie kommen umsonst auf diese Plattform drauf, um sich zu entertainen. Also das ist ja vollkommen verrückt, wenn man sich das mal so vorstellt. Und das heißt, du verdienst dann Views, äh, du verdienst dann Geld dadurch, dass die Leute deine YouTube-Videos angucken und that's it. Ja, also du machst keine Verkaufsgespräche, wie Nell gesagt hat, du schaltest keine Werbung. Also alles das, was man halt in normalen Businessen machen muss, gibt es halt bei YouTube nicht. Weil YouTube eben dieses Heavy Lifting, wie man das so schön sagt, für dich halt komplett schon übernimmt. Und auch die Freelancer, die eben dann die Videos für dich erstellen, übernehmen die zeitintensive Arbeit für dich. Also das machst du halt auch nicht. Das Einzige, was du halt bist, ist der Stratege, also dass du halt lernst, die Plattform YouTube zu lesen. Und das ist wirklich nicht zu viel verlangt. Also wenn du halt ein Business starten möchtest. Also natürlich musst du auch irgendwas mit in die Waagschale werfen. Also von nichts kommt nichts. Aber im Gegensatz zu allen anderen Geschäftsmodellen ist das halt super schmal und selbst wenn du eben noch nicht, keine Ahnung, Jahre an Unternehmererfahrung hast, noch nicht verkaufen kannst, noch kein Marketing kannst und so weiter, kannst du halt mit YouTube trotzdem Erfolge einfahren und das ist wirklich heftig.

SPEAKER_01

Ja, wenn wir nochmal bei Null anfangen würden, wüssten wir jetzt schon sehr viel, wie wir rangehen würden. Wir würden uns den Mund abwischen und erneut anfangen. Und das ist genau der Spirit, den es braucht, um Erfolg zu haben.

SPEAKER_02

Ja, das war's dann, oder?

SPEAKER_01

Sehr schön.

SPEAKER_02

Ciao.

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