YouTube? Gottlebe.

Alles, was du über YouTube dachtest, ist falsch

Lisa & Nell Season 1 Episode 8

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0:00 | 20:21

In dieser Folge räumen Lisa und Nell mit den grössten Mythen rund um YouTube auf. Kein Clickbait, keine Illusionen. Nur ehrliche Einblicke, warum die meisten falsch an die Plattform herangehen und wie du YouTube wirklich nutzen kannst, um ein nachhaltiges Einkommen aufzubauen. Ohne Kamera, ohne Stress.

SPEAKER_00

Alles, was du über YouTube dachtest, ist falsch.

SPEAKER_01

Aber sowas von falsch.

SPEAKER_00

Und damit sind wir in unserer neuen Podcast-Folge, in der wir dich heute mitnehmen, dass alle Glaubenssätze, die du über YouTube hast, falsch sind. Und dass gerade die ältere Zielgruppe extrem von YouTube profitieren kann. Und darüber sprechen wir heute. Vielleicht als allererstes, weil das wirklich ein Glaubenssatz ist, oder ich weiß gar nicht, ob man überhaupt Glaubenssatz sagen kann, aber das ist etwas, was viele über YouTube denken, also auch zum Beispiel Leute 60 Plus, mit denen ich mal so gesprochen habe oder so, die denken immer, YouTube ist so ein Done-for-You-Ding, nicht done for you. Do it yourself. Zum Beispiel, wenn meine Waschmaschine ist kaputt, okay, jetzt gebe ich ein, aus meiner Waschmaschine kommt irgendwie komisches Wasser und ich weiß nicht, warum. Was kann ich machen?

SPEAKER_01

Oder ich habe das tatsächlich selber auch mal gemacht. Ich habe so ein Baumarkt-Safe geknackt. Das habe ich mit einem YouTube-Video gemacht. Aber alles andere habe ich bei YouTube überhaupt nicht genutzt. Also ich bin ja wirklich kein YouTube-Cooker. Ich dachte, das ist so für Videos oder keine Ahnung. Also ich, äh, für Musikvideos oder halt diese Sachen mit irgendwie, wie kriege ich das hin oder welche Pflanze pflanze ich wo. Aber ich hatte überhaupt keine Ahnung, was YouTube ist. Und ja, wer da überhaupt so die Zielgruppe ist. Und ich war ja unglaublich überrascht.

SPEAKER_00

Ja, lasst uns erstmal drüber reden, wie es quasi ich nicht ist. Ja. Um dann gleich drüber zu sprechen, was es halt ist. Genau, also wir waren jetzt bei diesen Do-it-Yourself-Videos, dass das halt einfach etwas ist, was viele Leute denken, okay, das ist der einzige Weg, wozu man YouTube nutzt.

SPEAKER_01

Genau.

SPEAKER_00

Viele Leute wissen auch gar nicht, dass man überhaupt Geld mit YouTube verdienen kann. Also das Konzept, also wie wird man denn bezahlt, das ist halt eine Frage, die ganz oft gestellt wird. Das heißt, also da ist halt auch ein totales Unwissen, dass man eben für die Views bezahlt wird oder wie man bezahlt wird, können wir dann auch später nochmal ganz genau drauf eingehen. Aber das ist halt auf jeden Fall etwas, was falsch ist. Dann als nächstes etwas, dass man mit YouTube nur Geld verdienen kann, wenn man so einen Influencer-Dasein hat.

SPEAKER_01

Also wenn du halt zum Beispiel deinen ganzen Lifestyle filmst und irgendwelche Sachen kommentierst oder einfach ja wie so ein Hampelmann sich da eben selber filmt, bei Sachen filmt, eben dass man in den Videos selber zu sehen sein muss. Falsch.

SPEAKER_00

Genau, oder halt solche Challenges, irgendwie, weiß ich nicht, also Leute, die machen ja alles für Klicks, also die bringen sich ja richtig in Gefahr und so, also dass du da wirklich so richtig aufwendige Produktionen haben musst und so, damit Leute dranbleiben und also das ist halt, wie Nell das gerade schon gesagt hat, das ist halt alles komplett falsch. Und das ist auch, du bist damit nicht alleine. Also wenn du das jetzt gerade noch denkst, dass das quasi der einzige Weg ist, weil uns ging das halt genauso und genau. Nell nimmt hier gerade erstmal einen Zip von ihrem Kokosnusswasser. Das ist echt ein richtig geiler Scheiß. Also ich glaube, wir dürfen ja, ich weiß nicht, ob man hier so Werbung machen kann. Wir müssen ja auch nicht die Marke sagen. Aber es gibt so Kokosnusswasser. Aber das ist so ein Game Changer, also das nicht aus diesem Tetra-Pack zu trinken, sondern es gibt das in so einer geilen Dose. Also, falls ihr interessiert seid, könnt ihr uns gerne bei Instagram schreiben. Also das ist wirklich so geil. Also ich fühle mich wie neugeboren, wenn ich das trinke. Kleiner Exkurs, aber back to YouTube. Okay, dann etwas, was noch viele denken, wofür man YouTube benutzt oder was sozusagen der einzige Weg ist, Geld zu verdienen, ist zum Beispiel solche großen Produktionsfirmen. Also zum Beispiel sowas wie ARTE, ZDF, die laden ja auch ganz viele YouTube-Videos hoch oder zum Beispiel auch die Tagesschau.

SPEAKER_01

Oder halt große Firmen.

SPEAKER_00

Ja, ja, große Firmen. Ein Channel, der zum Beispiel auch total groß ist, ich weiß nicht, ob ihr den kennt, der heißt Fern. Also die haben ganz hochwertige Produktionen und so und da ist halt wirklich so ein Irrglaube, dass eben nur solche großen Firmen mit YouTube Geld verdienen können.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Und jetzt können wir ja dann mal drüber sprechen, was aber eigentlich die Wahrheit ist, ja. Also womit wirklich, also kleine Leute wie du und ich, ganz normale Leute richtig, richtig großes Geld verdienen können auf YouTube und was wirklich den Unterschied machen kann, kannst du ja gerne mal übernehmen.

SPEAKER_01

Ja, das Coole an diesen neuen Möglichkeiten, die Social Media bietet, die auch YouTube bietet, ist, dass man eben überhaupt keine Hürden mehr hat in das Unterhaltungsgeschäft, also in das Unterhaltungsbusiness einzusteigen. Dass man also mitmachen kann, was früher nur die großen Filmgesellschaften, Fernsehsender, etc., andere Medienunternehmen für sich nutzen konnten, ist jetzt durch Social Media für jedermann quasi erreichbar. Eben weil es so geringe Hürden nur gibt, da mitzumachen und auch selbst Videos zu posten und auch von diesen unglaublichen Kuchen, der da in der Unterhaltungsindustrie durch diese ganze Gear nach Information, nach Unterhaltung der heutigen Zeit einfach kreiert wird, dass wir da auch ein riesen Stück von abkriegen. Und das können wir durch gesichtslose Videos bei YouTube eben schaffen. Und das ist also natürlich völlig anders als das, was wir gerade gesagt haben. Also wir sind nicht in den Videos zu sehen, das sind keine Do-it-yourself-Videos, das sind keine Videos von großen Unternehmen, von Mediengesellschaften, Film- und Produktionsgesellschaften. Und ja, der absolut wichtige Punkt, wir machen die Videos nicht selber. Also wir brauchen keine technischen Skills, wir nutzen einfach nur dieses Medium auf eine smarte Art und Weise, die eben die heutige Gesellschaft durch den Internetwandel oder wie auch immer das heißt, geschaffen hat.

SPEAKER_00

Ich glaube, was vielleicht auch noch spannend zu sagen ist, das haben wir auch gerade jetzt vergessen. Also wir haben zwar darüber geredet, irgendwie, man kennt das nur, dass man so einen Influencer-Dasein haben muss, um, sag ich mal, Geld auf YouTube zu verdienen, aber einen wichtigen Punkt, den wir vergessen haben dabei ist, den habe ich schon impliziert, aber nicht ausgesprochen. Man denkt, oder viele denken, dass man nur Geld auf YouTube verdienen kann, wenn man jung ist. Also YouTube ist echt so eine Plattform, sagen wir so, für junge Gamer oder so oder junge Influencer und das stimmt halt nicht. Oder irgendwelche coolen Leute.

SPEAKER_01

Weil, also ich bin ja auch nicht cool.

SPEAKER_00

Ja, also doch, du bist schon cool.

SPEAKER_01

Oh, danke.

SPEAKER_00

Also, aber, na egal. Ich glaube, ich weiß, was du meinst. Und das ist auf jeden Fall etwas, was tatsächlich gar nicht stimmt, weil vor allem für die ältere Zielgruppe, also von mir aus, ja, also ich würde jetzt sagen 40, 50, 60 plus, also ich bin ja auch schon 32, also ich komme auch schon bald in die ältere Zielgruppe. Gerade für die Leute ist es extrem interessant, weil wir beobachten halt immer mehr, dass sich viele Leute auf YouTube tummeln, die eben in dieser Zielgruppe sind, die die Inhalte wirklich auch konsumieren.

SPEAKER_01

Also das ist etwas, was ich nie gedacht hätte. Und das sehen wir tagtäglich in der Demografie in unseren Channeln, also dass wir ganz starke Zuschauergruppen, ja 50 Plus, haben, die immer noch in der Lage sind, auch so ein Video aufzunehmen, von vorne bis hinten zu gucken, einfach die nicht diese Scroll-Kultur im Blut haben. Eine ganz, ganz dankbare, sehr interessierte, sehr aufmerksame, also aufnahmefreudige Zielgruppe, die ja auch ganz, also mit der man auch tolle Themen besprechen kann quasi oder denen tolle Themen präsentieren kann.

SPEAKER_00

Und das ist halt eine richtige Marktlücke und eine richtige Chance, weil es ist ganz viel Nachfrage nach eben solchen Videos, die auch die ältere Zielgruppe anspricht, aber es wird halt fast nicht abgedeckt. Also weil die jüngeren Leute, die haben halt keinen Plan von irgendwelchen Sachen, die jetzt die ältere Zielgruppe interessiert. Und also jetzt vielleicht nicht gar keinen Plan. Also klar, das kann man sich ja alles erarbeiten und so, aber ich sag jetzt mal, also Nell und ich, wir sind ja sehr viel in der Geschichtsnische unterwegs. Und also Nell hat Geschichte studiert und ich habe mich mittlerweile auch echt reingefuchst und kommen auch echt mega gut klar. Aber trotzdem hat Nell ja immer noch ein krasseres Wissen, als ich es jetzt habe.

SPEAKER_01

Und ich glaube, dass das auf jeden Fall schon von Vorteil ist, wenn man so einen Channel macht über ein Thema X, dass man auch ein bisschen Bezug zu dem Thema hat, sich ein bisschen auskennt, Sachen schnell einschätzen kann. Also wir brauchen ja kein Spezialwissen. Aber einen groben, dass man es grob in Kontext einschätzen, also in Kontext packen kann, ist schon sinnvoll. Die Recherche macht ja dann ein Scriptwriter und der Videoeditor. Das machen wir ja nicht selber, aber wir sind ja diejenigen, die bestimmen, wo es lang geht und was gemacht wird. Und da ist ein Grundwissen nicht schädlich.

SPEAKER_00

Definitiv. Ja, dann ist vielleicht noch spannend zu sagen, dass was noch ein zusätzlicher Grund ist, um eben diese Marktlücke zu füllen, ist, ich habe ja am Anfang des Videos oder am Anfang des Podcasts gesagt, dass wir nochmal drüber sprechen, wie man auf YouTube bezahlt wird. Und das macht man, das ist eben, kannst du dir ähnlich vorstellen wie im Fernsehen. Das heißt, YouTube spielt Werbung aus in den Videos, die die Zuschauer sehen. Und Werbetreibende kommen eben auf YouTube zu und bezahlen YouTube dafür, dass sie eben Werbung an die Zuschauer ausspielen. And we, also die Creator der Videos, beziehungsweise die, die die Videos in Auftrag geben, werden dann eben fürstlich dafür bezahlt und YouTube teilt sich die Einnahmen. Also wir kriegen 55%. YouTube behält 45 davon. YouTube behält 45% davon. Und was dann da so spannend ist, also die Einheit, wie man bezahlt wird, sind 1000 Views. Und im Durchschnitt man ungefähr 5 Dollar pro 1000 Views. Das bedeutet, dass du eine Million Views im Monat brauchst, das hört sich jetzt erstmal viel an, sind aber nicht viel, um 5000 Dollar im Monat zu verdienen. Aber, und jetzt kommt das, was ich gerade gesagt habe, warum das so spannend ist, quasi jetzt einzusteigen und auch nochmal YouTube komplett neu zu denken und die Marktlücke zu füllen, gerade für Leute, die halt eben eine andere Zielgruppe, also die 50-Plus-Zielgruppe sind. Du kannst dir ja vorstellen, YouTube bezahlt nach Kaufkraft. Und je älter die Leute sind, desto höher ist auch der RPM. Also RPM bedeutet, wie viel YouTube pro 1000 Views auszahlt. Ich habe dir ja gerade gesagt, im Durchschnitt sind das 5 Dollar, aber bei der älteren Zielgruppe kann das gerne mal doppelt so viel sein. Und wir haben sie ja jetzt häufig schon zitiert, falls du dir unsere Podcast-Folgen davor angeguckt hast. Barbara, die war ja auch bei uns zu Besuch und die ist eben in so einer Nische. Barbara, die ist ja auch 59 schon und die spielt eben genau diese Zielgruppe an, von der wir gerade gesprochen haben, die eben dann 10 Dollar pro 1000 Views einbekommen. Und Barbara verdient sich da wirklich eine goldene Nase und hat tatsächlich auch fast gar keine Konkurrenz, weil ihr Wissen sehr speziell ist.

SPEAKER_01

Ganz genau. Und das sind halt die Möglichkeiten, die man ja überhaupt nicht auf dem Schirm hat und also komplett falsch einschätzt, wenn man über solche Dinge wie YouTube spricht oder nachdenkt. Und genau das, was wir jetzt die ganze Zeit beschreiben, ist halt ein Wissen, das kaum jemand hat oder eine Perspektive, die kaum jemand hat. Aber wie jetzt ja deutlich geworden ist, da sind so immense Chancen, ja Geld nebenbei zu verdienen oder auch eben so viel zu verdienen, dass man sein gesamtes Leben nochmal verändern kann. Oder zumindest, das war ja für mich unheimlich wichtig, wieder frischen Wind reinzubekommen, was Neues zu lernen, was Neues zu machen, sich noch zu bewegen, obwohl man, also ich war damals irgendwie, ja, so Mitte 40, ein bisschen davor und war so komplett einfach, ja, fast desillusioniert vom Leben, gelangweilt, immer das gleiche, der gleiche Trott, man gibt da so viel Energie rein und es kommt nichts raus. Und dieser, ich glaube, ich habe das gestern irgendwo gesagt, dieser Jungbrunnen, der mir da diese YouTube-Reise beschert hat, ich kann das fast gar nicht in Worte fassen. Also ich bin ein anderer Mensch wieder geworden. Ich habe so viel Lebensfreude, ich sprühe vor Ideen, ich nehme ganz viel auf. Und das ist alles möglich gewesen mit einem Medium, mit YouTube, was ich 0,0 auf dem Schirm hatte, was ich 0,0 genutzt habe, wo ich mich auch 0,0 vorher mit ausgekannt habe. Aber ich war einfach offen und habe die Chance gesehen und bin einfach gegangen und habe ja die Möglichkeit mit beiden Händen gepackt. Und das ist ja auf noch so große Art und Weise möglich, dass das fast schon gruselig ist, was da alles denkbar ist.

SPEAKER_00

Und bin, ja, also jetzt auch immer, wenn ich mir das immer so vorstelle, bin ich echt sprachlos. Ich habe jetzt gerade nochmal über eine Sache nachgedacht, die eigentlich auch so offensichtlich ist, aber die wir jetzt auch tatsächlich noch gar nicht angesprochen haben. Und zwar, also ein großer Glaubenssatz ist ja, also wenn man dann eben den Weg geht, also so wie wir ihn jetzt gegangen sind, also du bist halt gesichtsloser YouTuber, heißt also, du veröffentlichst Videos zum Beispiel über Geschichte, über Politik, über Geografie, also das sind ja so kleine Dokumentationen, die du zum Beispiel erstellen lassen kannst. Und der erste Gedanke, den du ja jetzt hast wahrscheinlich, wenn du noch nie davon gehört hast, wenn du jetzt uns gerade zum ersten Mal zuhörst, ist, ja, aber ich kann noch gar keine Videos schneiden. Das ist natürlich dann etwas, ja, was noch ein bisschen vorgelagert kommt. Also, das ist eben dann der Glaubenssatz, man kann bei YouTube nur Geld verdienen, wenn man eben selber die Skills mitbringt. Das heißt, dass man Video schneiden kann, dass man Skripte erstellen kann. Und das ist halt tatsächlich auch falsch. Weil wir haben ja gesagt, also diese ganze Videoproduktion, die lagern wir halt komplett aus an Freelancer und KI. Also durch KI ist es halt noch einfacher geworden und wir sind in diese zeitintensive Arbeit eben gar nicht involviert. Und vielleicht kannst du ja auch nochmal beschreiben. Also wir sind ja die Ideengeber, das heißt, wir sind der Kopf des Channels und der Stratege. Und du kannst ja nochmal ein bisschen beschreiben, wie dann so ein Tag aussieht eines gesichtslosen YouTubers, damit man sich das auch nochmal so ein bisschen besser vorstellen kann, was das so bedeutet.

SPEAKER_01

Oder vielleicht eine Woche eher, weil am Tag hat man ja tatsächlich nicht so viel zu tun. Ich würde deshalb eher eine Woche nehmen. Also man hat einen Tag in der Woche, wo man die neuen Videoideen ins Team gibt. Videoideen ins Team geben, ist zweigliedrig. Einmal, das ist Chefsache, man recherchiert neue Videoideen. Das machen wir innerhalb von Minuten mit unserer Cocktailmethode. Das ist, glaube ich, jetzt mal eine andere Podcast-Folge, aber die Cocktailmethode ist quasi etwas, wo wir virale Videoideen am Fließband generieren können. Also wir finden eine Video-Idee, wir recherchieren die blitzschnell und geben die ins Team weiter. In einem systematisierten Prozess. Wir geben den Titel des Videos rein und dann haben wir eine Person, die schreibt das Skript, dann haben wir den Video-Editor, der macht die Stimme mit KI, der macht das Video und dann haben wir eine dritte Person, die macht den Thumbnail des Videos. Das ist das kleine Standbild, was vor jedem Video eingeblendet wird und über den Klick entscheidet, ob der Zuschauer klickt oder nicht. Und das ist es dann quasi schon. Also wir geben an einem Tag in der Woche die Videoideen rein, kriegen dann nach vielleicht nach sechs Tagen zwei oder drei Videos komplett produziert aus dem Team zurück. Wenn das Team gut gebrieft ist, kontrollieren wir die Videos auch nicht mehr groß. Also laden wir die dann direkt bei YouTube hoch. Das ist auch eine Sache von. Beziehungsweise wir lassen sie hochladen. Ja, wir schon, aber also wenn man noch anfängt, lädt man die Videos bei YouTube hoch. Das ist recht einfach, da würde ich sagen, das ist innerhalb von einer Viertelstunde getan, da sind die Videos hoch, man stellt die dann scharf und das ist tatsächlich das, was man machen muss. Vielleicht gibt man dann noch ein bisschen Feedback ans Team oder analysiert die Daten, die andere Videos auf dem Channel bringen. Tatsächlich eine Geschichte von insgesamt ein bis zwei Stunden pro Woche, wenn man, ne, genau, also wenn das schon eingespielt ist und wenn man weiß, was man tut.

SPEAKER_00

Ja. Vielleicht nochmal ganz kurz an der Stelle, Nell hat ja gesagt, dass du eben Videoideen ins Team gibst. Also das bedeutet zum Beispiel sowas wie, sagen wir mal, du veröffentlichst jetzt Videos über Fußball, dann gibst du zum Beispiel drei Themen jetzt rein, und dann ist zum Beispiel das eine Thema die zehn erfolgreichsten Stürmer des FC Bayern München. Stürmer des FC Bayern München, dann das zweite machst du zum Beispiel die zehn reichsten Spieler oder Fußballspieler der Geschichte und dann machst du noch eins.

SPEAKER_01

Die neue Taktik von Hansi Flick bei Barcelona.

SPEAKER_00

Genau. So dass du dir vorstellen kannst, also was ist jetzt eine Videoidee, was ist auch ein Titel, und damit du dir so ein bisschen darunter vorstellen kannst, was eben deine Aufgabe ist. Und ganz wichtig an der Stelle nochmal zu sagen ist, ist, dass du dir jetzt diese Themen, die ich jetzt gerade gesagt habe, also die habe ich mir jetzt gerade ausgedacht, die denkst du dir nicht aus dem Kopf aus, sondern die ganzen Daten findest du halt schon bei YouTube. Das heißt, YouTube sagt dir schon, was die Zuschauer sehen wollen und du nimmst dann halt die Themen, die schon funktionieren, gibst ihnen einen eigenen Twist, veränderst sie ein kleines bisschen, sodass sie aber immer noch virale Komponenten haben. Das ist das, was Nell gerade schon so ein bisschen angeteasert hat mit unserer Cocktail-Methode. Aber dass du da auch schon mal, ja oder dass dir da auch schon mal die Angst genommen wird, dass du jetzt eben Videoideen aus dem Kopf ausdenken musst, das ist halt tatsächlich auch nicht der Fall.

SPEAKER_01

Genau. So ist quasi die Woche eines YouTube Automation Channel-Inhabers. Also wir geben die Strategie vor, die zeitintensive Arbeit erledigt das Team und ja, wir sind quasi für Analyse zuständig und für neue Ideen.

SPEAKER_00

Top. Ja, okay. Also dann sind wir am Ende angekommen. Ich hoffe, dass du dem Titel gerecht geworden sind, dass du jetzt anders auf YouTube drauf guckst und verstanden hast, dass das eine Plattform ist, die für jedermann is, die unglaubliche Chancen bietet, die dir 10.000, 20.000, 30.000 Euro per Monat mit einem einzigen Channel einbringen kann. Wenn du gewillt bist, das zu lernen, dran zu bleiben. Auch eine große Portion Leidenschaft reinzusetzen auf alle Fälle. Yeah. Dass es halt gar nichts mit diesem Influencer-Dasein zu tun hat, auch nichts mit diesem do-it-yourself und keine Musikvideos.

SPEAKER_01

Alles klar. Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.

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